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LEITFADEN ZUR INDUSTRIELLEN DIGITALISIERUNG

DICONDE, Metadaten und Verzeichnis: Rückverfolgbarkeit im RT-Archiv organisieren

DICONDE-Bilder, Metadaten, Verzeichnis und Berichte unterscheiden. Planen Sie eine RT-Übergabe, die Filme, Schweißnähte und Projektdokumente verknüpft.

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Industrielle Röntgenfilme in Hüllen auf technischen Unterlagen
Strukturierte Dokumentation für Prüfung und Übergabe.

Die Übergabe einer industriellen Digitalisierung sollte es ermöglichen, ein Bild zu finden und seine Zuordnung zu den Projektaufzeichnungen zu verstehen. Unterscheiden Sie bei der Planung vier Elemente: das digitalisierte Bild, Metadaten, das Rückverfolgbarkeitsverzeichnis und zugehörige Dokumentation. Ihre Beziehungen werden vor Arbeitsbeginn vereinbart, damit das Dossier die Aufgaben des Kunden unterstützt.

Das Bild und seine Metadaten

Der Leistungsumfang von Mixta RX kann DICONDE-Bilder und ihre Metadaten umfassen. Das digitalisierte Bild bildet die vorhandene radiografische Aufzeichnung ab; die Metadaten enthalten die für die Übergabe vereinbarten zugehörigen Informationen. Legen Sie fest, welche Felder verwendet werden, aus welchen Quellen ihre Werte stammen und wie diese geprüft werden.

Die Angabe „DICONDE“ in einer Anfrage beantwortet diese Fragen nicht vollständig. Eine beispielhafte Übergabe sollte gemeinsam mit dem empfangenden Team geprüft werden. Wird TIFF als zusätzliches Format benötigt, muss seine Vereinbarkeit mit den Projektanforderungen geklärt werden. Das gewählte Bildformat und das Rückverfolgbarkeitsverzeichnis erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Das Verzeichnis verknüpft die Referenzen

Das Verzeichnis ordnet Filme den Schweißnähten, Zeichnungen, Berichten und dem Dossier entsprechend dem vereinbarten Umfang zu. Definieren Sie dafür die Kennung jedes Originals und wie seine digitalen Dateien und zugehörigen Dokumente gefunden werden können. Die digitale Benennung muss eine überprüfbare Zuordnung zum physischen Archiv erhalten.

Ein fiktives Beispiel: Der Film FILM-003 ist der Schweißnaht W-017, der Zeichnung DRW-024 und dem Bericht RT-009 zugeordnet. Das Verzeichnis hält diese Beziehungen nach ihrer Prüfung fest. Die Codes veranschaulichen eine mögliche Ordnung; sie sind weder Kundendaten noch eine Liste verbindlicher DICONDE-Felder. Die Kennungen bleiben in allen Sprachfassungen des Dossiers unverändert.

Berichte behalten ihren jeweiligen Zweck

Ein vorhandener Bericht zu einem Film, eine Qualitätsaufzeichnung des Systems und eine Zusammenfassung des Digitalisierungseinsatzes sind unterschiedliche Dokumente. Bei der Übergabe muss erkennbar sein, welche enthalten sind und wie sie mit den Bildern zusammenhängen. Eine vereinbarte Struktur hilft dem Empfänger, den Zweck jedes Teils des Dossiers zu verstehen.

Die Digitalisierung überführt und ordnet vorhandene Aufzeichnungen. Sie erzeugt nicht automatisch eine neue Bewertung zur Abnahme von Schweißnähten. Eine neue Auswertung erfordert einen gesonderten Leistungsumfang, entsprechend qualifiziertes Personal und ein geeignetes Verfahren. Ebenso ersetzen Herstellerunterlagen nicht die Qualitätsaufzeichnungen des tatsächlich eingesetzten Geräts.

Mit unvollständigen Referenzen umgehen

Fehlt die Zuordnung zu einem Bericht oder widersprechen sich zwei Referenzen, halten Sie den offenen Punkt zur Klärung durch die Ansprechperson des Kunden fest. Ergänzen Sie keine Zuordnung aufgrund einer Vermutung. Unterscheiden Sie bestätigte von offenen Zuordnungen und vereinbaren Sie, wie ungeklärte Punkte bei der Prüfung der Übergabe dargestellt werden.

Die Erstellung von Verzeichnissen, die Prüfung von Benennungen und die Erkennung von Dubletten können als Verbesserungen des Ablaufs bewertet werden. OCR und KI erfordern Tests und menschliche Prüfung, bevor ausgelesene Referenzen verwendet werden. Diese Funktionen dürfen erst dann als an das Kundenarchiv angebunden dargestellt werden, wenn sie tatsächlich umgesetzt und geprüft wurden.

Eine Stichprobe vereinbaren, bevor die Arbeit ausgeweitet wird

Anhand einer ersten Stichprobe lassen sich Bilder, Referenzen und Dokumentation gemeinsam prüfen. Prüfen Sie, ob die Zuordnung vom Original zur digitalen Datei und ihren Dokumenten nachvollziehbar ist, ob Punkte offenbleiben und ob das Übergabemedium geeignet ist. Prüfkriterien, Zugriffsrechte, Ablageorte und Vertraulichkeitsbedingungen müssen vereinbart werden.

Um Ihre Übergabe mit Mixta RX zu definieren, nennen Sie die verfügbare Dokumentation, die benötigten Zuordnungen und die Anforderungen an das Dossier. Ergänzen Sie Standort, ungefähren Umfang und vorgesehene Termine. Diese Informationen bilden die Grundlage, um das Archiv zu bewerten und einen zum Projekt passenden Umfang für Digitalisierung und Rückverfolgbarkeit vorzubereiten.

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